Herzlich Willkommen


Aufgetischt statt Weggeworfen

 

Ein Drittel aller essbaren Lebensmittel in Europa und in der Schweiz werden weggeworfen. Jährlich sind dies allein in der Schweiz über 2 Millionen Tonnen gut geniessbare Lebensmittel, die nicht auf dem Teller landen. Aufgetischt statt Weggeworfen

engagiert sich lokal in einzelnen Gemeinden zusammen mit Partnern vor Ort um wenigstens noch ein Teil dieser Lebensmittel zu retten – und dabei anderen eine Freude zu machen.

Foto: Eingesammelte Lebensmittel am 24.12.2015 in Urdorf (Foto: Daniela Friedli)


Zweck des Vereins

  • Essen verteilen statt wegwerfen:
    Aufgetischt statt Weggeworfen bezweckt: das Einsammeln von gespendeten Lebensmitteln und eine Weiterverteilung an Personen am Existenzminimum.

  • Beitrag gegen die Lebensmittelverschwendung:
     Aufgetischt statt Weggeworfen reduziert Food Waste und ist eine Massnahme zum schonenden Umgang mit Ressourcen.

  • Lokaler Ansatz:
    Das Einsammeln und Verteilen der Lebensmittel erfolgt aus Ressourcenüberlegungen möglichst in derselben Gemeinde. Die Verteilung erfolgt an einer zentralen Verteilstelle.

  • Multistakeholder-Ansatz:
    Lebensmittelspender können Detailhandelsgeschäfte, Bäckereien, Konditoreien, Landwirte, Metzgereien oder weitere Institutionen sein, die Lebensmittel produzieren oder verkaufen.

  • Maximale Lebensmittelmenge dank Abendverteilung:
    Damit alle Lebensmittel eine zweite Chance erhalten, sammeln wir diese am Abend nach Ladenschluss ein und verteilen diese direkt anschliessend an die BezügerInnen. So kann das ganze Sortiment inklusive Frischprodukte, Backwaren oder Fleisch mit Verbrauchsdatum des Abholtages weitergegeben werden.

  • Massnahmen zur Armutslinderung:
    Mit der Verteilung der Lebensmittel kann anspruchsberechtigten Menschen am Existenzminimum eine Freude bereitet und die Last zum Sparen gelindert werden. BezügerInnen sind EmpfängerInnen von Sozialhilfe, Ergänzungsleistungen, Asylsuchende oder von den Kirchen bezeichnete Einzelpersonen an der Armutsgrenze oder Ähnliche.

  • Tiefe Kosten dank freiwilligen HelferInnen:
    Freiwillige HelferInnen sammeln die Lebensmittel ein. Die sofortige Weiterverteilung hat den Vorteil, dass keine grosse Logistik benötigt wird. Aufwand und Kosten können tief gehalten werden.

  • Diskretion und Datenschutz:
    Gegenüberden BezügerInnen verpflichten sich die HelferInnen zu absoluter Diskretion. Der Datenschutz bleibt gewährleistet.

Wie funktioniert der Verein?
Damit alle Lebensmittel eine zweite Chance erhalten, sammeln wir die gespendeten Lebensmittel am Abend unmittelbar nach Ladenschluss mit freiwilligen HelferInnen ein und verteilen diese anschliessend bei einer zentralen Abgabestelle an BezügerInnen. Dank der Abendverteilung kann das ganze Sortiment inklusive Frischprodukte, Backwaren oder Fleisch mit Verbrauchsdatum des Abholtages bezogen werden. Die Abendverteilung bietet auch für Arbeitnehmende (HelferInnen und BezügerInnen) die nötige Flexibilität. Die sofortige Weiterverteilung in derselben Gemeinde hat den Vorteil, dass die Wege kurz sind und keine grosse Logistik benötigt wird (z.B. Kühlwagen für Transporte). Aufwand und Kosten können somit tief gehalten werden.


Wer kann Lebensmittel spenden?
LebensmittelspenderInnen können Detailhandelsgeschäfte, Bäckereien, Konditoreien, Landwirte, Metzgereien oder weitere Institutionen sein, die Lebensmittel produzieren oder verkaufen.


Wem kommen die Lebensmittel zu Gute?
Mit der Verteilung der gespendeten Lebensmittel kann anspruchsberechtigten Menschen am Existenzminimum eine Freude bereitet und die Last zum Sparen gelindert werden. Als LebensmittelbezügerInnen kommen EmpfängerInnen von Sozialhilfe,

Ergänzungsleistungen, Asylsuchende, von den Kirchen bezeichnete Einzelpersonen an der Armutsgrenze oder Ähnliche in Frage. Ihnen wird eine Bezügerkarte ausgestellt. EmpfängerInnen von Sozialhilfe werden direkt durch das Sozialamt der Gemeinde auf die Bezugsmöglichkeit aufmerksam gemacht.


Wie finanzieren sich die Projekte respektive der Verein?
Der Verein stützt sich auf die Arbeit von freiwilligen HelferInnen in den Regionalzentren. Die Logistik ist auf ein Minimum reduziert. Partner (Kirchen, Gemeinden etc.) stellen Räumlichkeiten für die Verteilung kostenlos zur Verfügung. Somit fallen laufende Kosten in bescheidenem Rahmen an (z.B. für Verpackungsmaterial, Einweghandschuhe). Bei der Neugründung eines Regionalzentrums fallen hingegen Investitionskosten an (z.B. für Tische, Kühlschrank, Kühltaschen). Um die Ausgaben zu decken, sind wir auf Mitgliederbeiträge und Spenden angewiesen.

Spendenkonto Aufgetischt statt Weggeworfen (Postfinance): 89-418931-1


Weiteres:

Informative Links finden Sie hier: Links